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MUSEEN, HISTORISCHES UND KULTURELLES ERBE VON
ANTALYA
Antalya Museum :Gegruendet 1922 durch
Sueleyman Fikri Erten und zuerst in der Alaaddin Moschee in der
alten Stadt und dann im Yivli Minarett untergebracht, wurde das
Museum spaeter an seinen gegenwaertigen Platz. Das Museum besteht
aus 12 Ausstellungraeumen mit seinen zum Garten hin geoeffneten
Galerien.
In diesen Hallen wird die Geschichte von Antalya wiedergegeben,
auf eine chronologische und lehrreiche Art und Weise beginnend mit
den ersten Menschen und ohne Unterbrechung fortfahrend, beginnend
mit Fossilien, durch die Stein- und Bronzezeitalter, dann durch
die klassischen und Hellenistic Perioden zur modernen Zeitaera.
Darueber hinaus gibt es Mosaiken, die Galerie der Gott- Phrygianverzierungen
im Raum fuer christliche Kunst sowie die Stuecke des Schaedels und
des Kieferknochens von Str. Nicholas, dem urspruenglichen Weihnachtsmann.
Im ethnographischen Teil finden Sie eine Ansammlung von Iznik Keramik,
alte Haushaltsgeraete, Werkzeuge und Waffen.
Kaleici : Heute wird die historische alte
Stadt von Antalya bekannt als "Kaleici" (das innere Schloss)
durch zwei Stadtmauern umgeben, von denen die meisten allerdings
zerfallen sind. Die innere Stadtmauer umgibt den Hafen in einem
Halbrund. Nach der Restaurierung wurde "Kaleici" das Hauptreisezentrum
mit Hotels, Bars, Geschaeften und Restaurants. Der alte roemische
Hafen wurde zu einer modernen, gut ausgeruesteten Marina ausgebaut.
Als Resultat der Wiederherstellungarbeiten, wurde dem Ministerium
fuer Tourismus der "golden Apple" (Tourismus Oscar) im
April 1984 von FIJET zugesprochen.
Die Stadmauern : Was heute noch zu sehen ist, sind die Teile
innerhalb der Stadt, wie das "Hadrian's Tor" und seine
Tuerme und der grosse Turm der den Hafen und einige Stuecke der
Hafenmauer einsieht. Ein Teil der Stadtmauer umgibt den Yachthafen
und der andereTeil die Stadt, fast wie Hufeisen. Einer der restlichen
Tuerme im Burgtorbereich wird jetzt als Glockenturm genutzt. Es
gibt vier Tore in der Stadtmauer zur Stadt.
Hadrian's Tor : Das einzige Stadttor,
das bis heute noch gut erhalten ist, ist das "Pamphylia"
das schoenste der "Uckapilar" (drei Tore), das sogenannte
Hadrian's Tor, das durch einen Turm auf beiden Seiten geschuetzt
wird. Es wurde zu Ehren des Besuchs des Kaisers "Hadrian's"
an die Stadt errichtet. Das Tor besteht vollstaendig aus reinem
weissen Marmor. Die Reliefs und die Schnitzereien sind aussergewoehnlich.
Die alten Haeuser von Antalya : Mit seinen heissen Sommern
und milden Wintern wurden die Haeuser in Antalya entworfen, um Schutz
nicht nur gegen die Unbilden des Winters aber auch insbesonderen
gegen die gnadenlose Hitze des Sommers zu bieten. Die Daecher sind
ueberhaengend und die dadurch entstandenen schattigen Innenhoefe
helfen, eine staendig, kuehle Luftzirkulation zu sichern. Die Haeuser
in Antalya koennen in drei Arten unterteilt werden, abhaengig vom
Design der Haupthalle, die auch als Speicherbereich dient. Die drei
Arten sind sogenannte I-Hallen, L-Hallen und U-Hallen. Beim Design
dieser Haeuser, wurde grosse Aufmerksamkeit auf Notwendigkeiten
gelegt, in Harmonie mit Natur und dem Klima taeglich Leben zu koennen.
Perge : Perge liegt 18 Kilometer oestlich
von Antalya in den Stadtgrenzen von Aksu Bucagi. Wegen seiner Lage
mitten auf der Cilicia - Pisidia Strasse, war es ein lebenswichtiges
Teil der Provinz von Pamphylia und wurde um die gleiche Zeit (7.
Jahrhundert v.C.). wie vergleichbareStaedte erbaut. Es war eine
Pilgerstadt fuer Christen, die die Muttergoettin Artemis anbeteten.
St. Paul und St. Barnabas besichtigte die Stadt und wohlhabende
Wohltaeter wie Magna Plancia stifteten eine Anzahl der wichtigsten
Denkmaelern, die hier errichtet wurden.
Die ersten Ausgrabungenund Entdeckungen fanden im Jahre 1946 durch
die Universitaet Istanbul statt. Das Theater besteht aus drei Hauptabschnitten:
den Sitzplaetzen, dem Orchester und der Buehne. Es bietete Platz
fuer 12.000 Zuschauer, mit 19 Sitzreihen auf dem untereren Abschnitt,
23 auf dem oberen Abschnitt und einer 52qm grossen Buehne. Das grosse
Attrium, mit 13 oberen Sitzreihen in der Spitze der Treppenaufbauten.
Die oestlichen und westlichen Seiten haben jeweils 30 Treppenaufbauten
und die Nordseite besteht aus 10 Treppenaufbauten. Fuer jede der
drei Treppenaufbauten gibt es einen eigenen Eingang zum Attrium,
und die anderen zwei wurden als Geschaefte verwendet.
Der Agora war der kommerzielle und politische Mittelpunkt der Stadt,
wo die Geschaefte den zentralen Hof umgaben, von denen einige Mosaikfussboeden
haben. Der Agora mass 76 Quadratmeter, mit einer kreisfoermigen
Struktur in der Mitte und einem Durchmesser von 13,40 Metern.
Die Prachtstrasse der Luegen befindet sich zwischen dem Hellenistic-Tor
und dem Nympheum auf der Anhebung zur Akropolis. Auf beiden Seiten
der Strasse befinden sich etwa 20 Meter breite und etwa fuenf Meter
hohe Sauelengaenge, hinter denen sich Geschaefte befinden. Die Strasse
wird durch einen 2 Meter breiten Wasserkanal geteilt, der durch
die Mitte verlaeuft.
Andere Sehenswuerdigkeiten sind die Necropolis, die Stadtmauern,
das Gymnasium, die roemischen Baeder, der Erinnerungsbrunnen und
die griechischen und roemischen Tore.
Termessos : Die Ruinen der Stadt Termessos, liegen etwa
34 km westlich von Antalya in einer schroffen Gebirgssenke. Die
Stadt wurde von den "Solymis", die von Mittelantolien
kamen gegruendet. Unter den wichtigen Ueberbleibseln sind das Theater
mit 4200 Sitzplaetzen und die roemischen Staelle, die Kaiser Augustus
am Anfang des ersten Jahrhunderts errichten liess. Das Odeon, die
uberdachte Halle diente als Treffpunkt und hatte Sitzplaetze fuer
600 Leute. Die fuenf untereinander verbundenen unterirdischen Zisternen
wurden fuer die Aufbewarung des Wassers und des Olivenoels benutzt.
Unter den anderen wichtigen Ueberbleibseln befindet sich die "Agora",
mit einer geoeffneten westlichen Seite und einer gegenueberliegenden
Sauelenseite; das Denkmal von "Hereon" auf einer 6m hohen
Plattform, der Korinther-Tempel, der Tempel des Zeus und der grosse
Tempel von Artemis, das Gymnasium und der Wachturm. Zusaetzlich
gibt es mehr als 1200 Felsengraeber.
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Olympos : Olympos befindet sich zwischen
Kemer and Adrasan. Dort sind noch die Ueberreste von der alten Hafenstadt
"Cirali" zu besichtigen, die Ruinen von Olympos und die
Reste von "Chimaera". Die Geschichte von Olympos geht
auf das 2. Jahrhundert v.C. zurueck, als eine wichtige "Lycianische"
Stadt. Die Menschen von Olympos beteten "Hephaestos" (Vulcan),
den Gott des Feuers an. Vermutlich wurden sie angeregt durch die
ewigen Flammen der Chimaera, die noch immer am Berg auftauchen.
Auch bekannt als "Yanartas" (brennender Stein), wird die
Flamme durch das Brennen von natuerlichem Erdgas das aus dem Berg
ausdringt, verursacht. Abgesehen von den Ruinen ist Olympos fuer
seine einfachen Baumhaueser-Camps, in denen die meisten Touristen
verbleiben, und dank seines natuerlichen Klimas der Waelder und
Weinberge, sowie natuerlich wegen seines wunderschoenen Strands
weithin bekannt.
Ariassos : Die alten Ueberbleibsel von Ariassos enthalten
Baeder und Felsengraeber die an einem Hang liegen ca. 50km von Antalya
entfernt.
Phaselis : An der Kueste etwa 60km suedlich
von Antalya liegt "Phaselis", das durch die "Rhodians"
im 7. Jahrhundert v.C. erbaut, und als der wichtigste Seehafen in
"Ostlycia" bekannt wurde. Auf der westlichen Seite der
Stadt befindet sich das "Hadrian's Tor", mit Geschaeften
und Baedern auf beiden Seiten. Die Stadt ist ueber die Strasse und
das Meer erreichbar.
Limyra : Man geht davon aus, das Limyra schon seit dem 5.
Jahrhundert besteht und trotz eines massiven Erdbebens in der Mitte
des 19. Jahrhundert ist es noch gut erhalten. Die Stadt wurde im
7. und 9. Jahrhunderten nach der arabischen Invasionen voellig geraeumt.
Die Stadt liegt 11km suedlich von Antalya und besteht aus drei Abschnitten;
der Akropolis, dem Bereich der Siedlungen und der Necropolis.
Arycanda : Ausgrabungen in dieser Stadt beweissen, dass
diese Stadt vermutlich schon im 5. Jahrhundert v.C. bestand und
das die gesamte Arycanda Senke von dieser Stadt beherrscht wurde.
Trotz eines zerstoererischen Erdbebens im Jahr 240 n.C. behielt
die Stadt ihren Status bis in das 11. Jahrhundert und ihre wichtigsten
Strukturen sind noch heute zu sehen.
Demre (Myra) : Demre war eine der
wichtigsten Staedte der "Lycianischen Zivilisation". Demre
war ein Siedlungsort aus dem 5. Jahrhundert v.C. und befindet sich
ca. 25 km westlich von Finike und etwa 48 km oestlich von Kas. Die
Stadt wurde im 9. Jahrhundert n.C. nach der Invasion der Araber
verlassen. Felsengraeber, Theater und die Kirche von St. Nicholas
(Weihnachtsmann) sind die interessantesten Sehenswuerdigkeiten der
Stadt.
Simena (Kale) : Durch die Schoenheit seiner Geschichte,
vom Meer und der Sonne verwuent, ist "Simena" von Ucagiz
aus erreichbar. Die alten Ueberbleibsel der versunkene Stadt und
die gegenueberliegenden Insel von Kekova, lohnen sicher eine Reise
hierhin. Es gibt Spuren der roemischen und anderer Zivilisationen
in Simena, deren Geschichte hauptsaechlich auf die Lycianische Zivilisation
zurueckgeht. Es gibt ein kleines, in den Felsen gehauenes Theater,
und Stadtmauern aus der Roemerzeit.
Aspendos: Die alte Stadt, 48km oestlich von Antalya,
ist fuer sein Amphietheater beruehmt. Es ist vermutlich das besterhaltenste
in gesamt Kleinasien. Es ist noch heute jeden Sommer waehrend des
jaehrlich inszenierten Aspendos Oper und Ballett-Festivals in Gebrauch.
Es wurde der Szene einer sehr grossen blutigen Schlacht zwischen
den Persern und den Griechen im Jahre 469 v.C. nachempfunden und
durch die Spartaner 120 Jahre spaeter uebernommen. Die Stadt wurde
Teil des Seleucid Koenigreiches nach dem Tod von Alexander dem Grossen
und wurde dann spaeter ein Teil der roemischen Provinz von Asien
im Jahr 133 v.C.
Das beruehmte Theater wurde im 2. Jahrhundert n.C. nach einem roemischen
Design errichtet und ist noch heute voellig intakt. Ataturk war
fuer seine Restaurierung verantwortlich und erklaerte, nach mehreren
Besuchen, dass das Theater auch als ein solches verwendet werden
sollte, anstatt nur als Museum.
Zusaetzlich zum Theater gibt es auch eine Akropolis auf einem nahen
Huegel, von dem das "Nymphaeum" und die "Basilica"
noch ziemlich gut erhalten sind.
Oeffnungzeiten: Sommer 08.00 - 19.00; Winter 08.00 - 17.30.
Kekova : Kekova ist eine alte versunkene Stadt 500 m weit
vom Dorf Uecaciz entfernt am Mittelmeer und liegt zwischen Kas und
Demre.
Patara : Fast 10 Kilometer vor Kalkan
an der Strasse von Kalkan nach Fethiye, befindet sich suedlich Patara.
Die bunten Keramiken in der Mitte der Stadt beweissen, dass die
Geschichte der Stadt auf das 5. Jahrhundert v..C. zurueckgeht. Nicht
nur das es der Geburtsort von St. Nicholaus war, sondern war Patara
auch eine der wichtigsten Seehaefen waehrend der Zeit von Alexander
dem Grossen. Die 3 Stadttore, von denen eine zu Patara fuehrt, wurden
durch den Regenten Modestus im Jahre 110 n.C. erbaut. Einer der
wichtigsten Ruinen ist das Theater, das zur Zeit leider unter einem
der schoensten sandigen Kristallstraenden von Patara begraben liegt.
Xanthos
: Gefunden wurde Xanthos im gleichnamigen Flussbett, als die
groesste und aelteste Stadt von Lycia. Bis zur Invasion der Perser
im Jahre 4292 v.C ist es Xanthos gelungen, unabhaengig zu bleiben.
Xanthos versuchte alles um die Invasion zu vermeiden, leider ohne
Erfolg. Nach dem die Stadt verloren war ermordeten Die Einwohner
zuerst die Frauen und Kinder und begingen danach allgemeinen Selbstmord.
Jahre spaeter emigrierten 80 Familien aus der Region zurueck in
die Stadt. Aber ungefaehr 100 Jahre spaeter wurde die Stadt durch
ein grosses Feuer wieder total zerstoert. Die wiederaufgebaute Stadt
verstaerkte seinen Anschluss an den Westen und wurde ein wichtiger
Mittelpunkt. Trotzdem blieb der Stadt weiteres Unglueck nicht erspart.
Aufgrund des Widerstandes gegen die Steuern des roemischen Brutus,
wurde die Stadt voellig ruiniert und die Menschen wurden in den
Krieg verschleppt.
Xanthos wurde die Stadt der Katastrophe.
Die Stadt wurde um den Mittelpunkt von Lycia erbaut und ausserhalb
kann man noch deutlich die Reste des roemischen Stadtzentrums erkennen.
Das Roemisches Theater und die Entdeckungen an der Westseite des
Theaters zieht noch heute viele Besucher an. Das Harpydenkmal auf
dem Felsen ist eine der wichtigsten Spuren aus dieser Zeit. Leider
handeld es sich hier um eine Nachbildung, das Orginal des Kunstwerks
befindet sich in einer Ausstellung im Britischen Museum in England.
Kas (Antiphellos) : Kas ist eine weitere der Lycianischen
Staedte und bekam seinen Namen vom griechischen Wort "Phellos"
was soviel wie "Der steinige Platz" bedeuted. Mit seinen
gut konservierten Felsengraebern und seinem Theater ist Kas eine
aussergewoehnlich, wertvolle Stadt an der Mittelmeerkueste.
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